Yiddish Summer Weimar - Deutschlands profiliertestes Festival jiddisch-jüdischer Musik - 2008: 10. Juli bis 15. August.

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Am 10. und 11. Juli eröffnen wir das Sommer-Festival mit Konzerten von zwei Bands, die extra für das Projekt „The Other Europeans“ zusammengestellt wurden: Ein Klezmer-Oktett unter Leitung von Alan Bern und ein Roma-Sextett, das vom Cimbalon-Virtuosen Kalman Balogh geleitet wird.

 

Yiddish Summer Weimar 2008: 10. Juli bis 15. August

Künstler 2008 in alphabetischer Reihenfolge

Michael Alpert (USA, Gesang/Violine)

Kalman Balogh (Ungarn, Cimbalom)

Alan Bern (USA/Deutschland, Akkordeon/Klavier)

Kurt Bjorling (USA, Klarinette/Tsimbl)

Dan Blacksberg (USA, Posaune)

Paul Brody (USA/Deutschland, Trompete)

Marin Bunea (Moldawien, Geige)

Efim Chorny (Moldawien, Gesang/Komposition)

Bob Cohen (USA/Ungarn, Fiedel)

Matt Darriau (USA, Flöte/Es-Klarinette/Saxofon)

Rosi Dasch (Deutschland, Gesang/Violine)

Christian Dawid (Deutschland, Klarinette)

Sruli Dresdner (USA, Gesang/Klarinette)

Antal Fekete (Ungarn, Kontra Viola)

Zev Feldman (USA/Israel, Tanz/Tsimbl)

Pesakh Fiszman (USA, Jiddischlehrer)

Sue Foy (Ungarn, Tanzmeisterin)

Susan Ghergus (Moldawien, Klavier)

Dorothea Greve (Deutschland, Jiddischlehrerin)

Florin Kordoban (Rumänien, Geiger/Tanzmeister)

Gyula Kozma (Ungarn, Kontrabass)

Tcha Limberger (Belgien, Gesang/Violine)

Sanne Möricke (Deutschland, Akkordeon)

Katharina Müther (Deutschland, Gesang/Akkordeon)

Csaba Novak (Ungarn, Bass)

Ferenc Pribojszki (Ungarn, Tsimbl)

Petar Ralchev (Bulgarien, Akkordeon)

Stas Rayko (Ukraine/Deutschland, Violine)

Adrian Recean (Frankreich, Klarinette)

Mark Rubin (USA, Kontrabass, Tuba)

Fabian Schnedler (Deutschland, Gesang)

Guy Schalom (Großbritannien, Schlagzeug)

Andreas Schmitges (Deutschland, Tanzmeister)

Jake Shulman-Ment (USA, Violine)
Adam Stinga (Moldawien, Trompete)

 

Michael Alpert (USA, Gesang/Violine)

 

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Kalman Balogh (Ungarn, Cimbalon)

wuchs mit traditioneller Volksmusik auf, studierte aber auch klassische Musik. Eine Ausbildung als Cimbalon-Lehrer bei Ferenc Gerencsér schloss er 1980 an der Budapester Liszt-Akademie ab. 1985 erhielt er die Auszeichnung des „Young Masters of Folk Arts“ in Ungarn und zwei Jahre später gewann er den 2. Preis des Aladár Rácz Cimbalom-Wettbewerbs. Heute spielt er größtenteils authentische ungarische Volksmusik und Folk des Balkanraums. In den letzten Jahren musizierte er darüber hinaus auch mit Jazzensembles, Rockbands und Sinfonieorchestern. Er musizierte gemeinsam mit den ungarischen Bands Jánosi, Ökrös, Téka, Méta, Muzsikás, Zsarátnok, Vízöntő, Vasmalom, mit dem schwedischen Orient-Express, mit The Dutch Sultan and Ot Azoj, dem English Transglobal Underground sowie mit den Amerikanern Peter Ogi und dem jüdischen Joel Rubin Ensemble. Er war künstlerischer Leiter der "Magneten Gypsy Show" von Andre Heller und spielte mit dem Budapester Festival Orchester die Ungarischen Tänze von Brahms auf CD ein. 1997 trat er mit dem Brooklyn Philharmonic Orchestra und dem Miami Philharmonic Orchestra auf.
http://www.balogh-kalman.fw.hu

 

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Alan Bern (USA/Deutschland, Akkordeon/Klavier)

Programmdirektor des Yiddish Summers Weimar und Leiter von BRAVE OLD WORLD, gilt heute als einer der besten Pianisten, Akkordeonisten und Komponisten Jüdischer Musik. Er konzertierte und machte Aufnahmen u. a. mit der KLEZMER CONSERVATORY BAND, den KLEZMATICS, Andy Statman, Shirim Kapelye, Itzhak Perlman, Seymour Rexite, dem SYMRNA TRIO und PARIS-TO-KIEV. Bern ist ebenso als Lehrer und Workshopleiter bekannt, in welcher Eigenschaft er regelmäßig an KlezKanada (Montreal) und Klezfest (London) teilnimmt. Seine Kompositionen erhielten Preise in den USA, Europa und Israel. Bern komponiert für Modernen Tanz und ist in Europa und Amerika als Komponist und Musikalischer Leiter im Theater tätig. 2006 verlieh ihm das Konservatorium in Cincinnati (USA) einen Doktortitel in Klassischer Komposition. Geboren in Bloomington, Indiana, lebte er viele Jahre in Boston und Brooklyn bevor er 1987 seinen Wohnsitz nach Berlin verlegte.

www.braveoldworld.com | www.myspace.com/alanbern

 

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Kurt Bjorling (USA, Klarinette/Tsimbl)

Klarinettist und musikalischer Leiter des CHICAGO KLEZMER ENSEMBLES, tritt ebenso mit Akkordeon, Tsimbl, Bass-Klarinette und Saxophon auf. Seit 1992 ist er Mitglied des international gefeierten Quartetts BRAVE OLD WORLD. Er tourt und macht Aufnahmen mit den KLEZMATICS und dem Geiger Itzhak Perlman. Bjorling komponierte zwei Stücke für Orchester und Solisten: Im Dezember 1991 trat er als Gastsolist der Concordia Chamber Symphonie im New Yorker Lincoln Center auf, wo er seine Auftragskomposition "Suite of Yiddish Music" spielte und im Juni 1998 wurde sein „Concertino on Klezmer Music Themes” vom Huntington Symphonieorchester und Mitgliedern des Cincinnati Klezmer Project uraufgeführt. Bjorling unterrichtet am jährlichen Yiddish Folk Arts Program des YIVO Institute and Living Traditions, am Multicultural Folk Arts Centre’s klezmer music camp in Buffalo Gap, West Virginia und an zahlreichen europäischen Festivals und Workshops eingeschlossen das jährliche stattfindende Jewish Festival in Krakau, Polen und die Jüdischen Kulturtage in Berlin. Bjorling studierte Klarinette bei Lloyd Scott und Larry Combs. Ergänzend zu seiner Beschäftigung mit Jüdischer Musik spielt er aktiv Jazz, Kammermusik und verschiedene Stile ethnischer Volksmusik und arrangiert und spielt Musik fürs Theater.

www.muziker.org

 

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Dan Blacksberg (USA, Posaune)

geboren in Philadelphia, Pennsylvania, ist erst seit wenigen Jahren in die Klezmerszene involviert. In dieser relativ kurzen Zeit spielte er bereits mit vielen wichtigen Größen der Szene wie Frank London, Michael Alpert, Alan Bern, Hankus Netzky, Adrienne Cooper, Alicia Svigals, Michael Winograd, Alex Kontorovich, Daniel Kahn, Aaron Alexander und dem Shirim Klezmer Orchestra. Er trat beim Jewish Festival Krakow, dem Ashkenaz Festival Toronto und dem Klezmer Festival Fürth auf und konzertierte in ganz Europa und den USA. Er unterrichtete bisher sowohl beim KlezKamp New York als auch bei KlezKanada.
Dan erhielt einen Bachelor of Music am New England Conservatory, wo er seine Studien mit Unterricht bei Bob Brookmeyer, Joe Morris, Ran Blake, Joe Maneri and Hankus Netsky vervollständigte. Bis heute blieb er der Jazzwelt und der Improvisierten Musik tief verbunden und trat u.a. mit Joe Morris, Joe Maneri, Gunther Schuller and Anthony Braxton auf. Er ist Mitglied der Danilo Perez Big Band und deren jüngster Veröffentlichung des Panama-Suite-Projekts.
www.danielblacksberg.com

 

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Paul Brody (USA/Deutschland, Trompete)

stammt aus San Francisco und studierte  Trompete an der Boston University und am New England Conservatory. Seine Band “Paul Brody’s Sawadi” veröffentlichte bereits 3 CD’s beim legendären Tsadik-Label. Seine jüngste Aufnahme „For the Moment“ featured John Zorn, Frank London und Michael Alpert. Paul lebt heute in Berlin und hat u.a. mit so bedeutenden Künstlern wie Barry White, Wim Wenders, The Supremes, Blixa Bargeld und Die Einstürzenden Neubauten, Theadore Bikel, Sophie Solomon, Cora Frost, Die Geschwister Pfister, Ari Benjamin Meyers and The Redux Orchestra, Carlos Bica, Socalled, Anthony Coleman, Khupe, Michael Rodach, Frank London, Harold Junke, The Klezmer Conservatory Band, The Duke Elington Review (Broadway Show), David Moss, Shirly Bassy, Ed Schuller, Tony Buck, Gale Tufts, Rudi Mahal, Katharina Talbach, Billy Bang, Bob Moses oder David Krackauer zusammengearbeitet . Er trat bei den unterschiedlichsten Festivals auf, so unter anderem beim Berliner Jazz Festival, dem Jewish Festival Krakow, den Donauschinger Musiktagen, dem Minsk Jazz and Klezmer Festivals, dem KlezMORE Festival Wien, dem Pariser La Musique Fest, dem Warschauer Jazz Festival, dem Vilnius Yiddish Music Fest und dem Prager Nine Gates Festival. Paul komponierte Film- und Theatermusiken. Ergänzend zu seiner Solokarriere komponierte und produzierte Paul beim Oetinger Publishing House und für den WDR Musik und Lieder für Kinder, die im WDR Radio auf der Top 10 Hitliste standen und bei EMI Records auf dem Sampler „Favorite Songs“ veröffentlicht wurden.

www.paulbrody.net

www.myspace.com/paulbrodyskidsmusic

www.myspace.com/paulbrodysadawi

 

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Marin Bunea (Moldawien, Geige)

wurde 1969 in einer kleinen Stadt im Norden Modawiens mit dem Namen Donduseni geboren. Sein Vater und sein Großvater waren bereits Geiger. Marin begann seine Ausbildung mit 6 Jahren, studierte am Kishinever Konservatorium bei Valeriu Hancu und machte dort 1997 seinen Abschluss. Er spielte in unterschiedlichsten Bands und trat mit ihnen unter anderem in Belgien, Frankreich, Deutschland, der Türkei, Italien, Russland und der Ukraine auf. Sein Repertoire umfasst traditionelle rumänische Musik, klassische Musik und viele traditionelle Stücke unterschiedlichster Nationen. Derzeit spielt Marin im „La Taifas“, einem der bekanntesten traditionellen Restaurants der moldawischen Hauptstadt Kishinev.
http://youtube.com/watch?v=wj_1lOsR5CM

 

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Efim Chorny (Moldawien, Gesang/Komposition)
ist einer der wichtigsten Protagonisten innerhalb der Bewegung zur Wiederentdeckung jüdischer Kultur in Osteuropa. Seine charismatische Bühnenpräsenz, seine außergewöhnliche Stimme, sein erstaunlicher Humor und sein Temperament zeichnen ihn aus und stellen ihn ganz in die große Tradition des jiddischen Liedes, eine Tradition die er lebt und personifiziert. Mehr als 30 CD’s unterschiedlichster Klezmerensembles enthalten seine Songs. Weltbekannte Jiddischsänger wie Adrienne Cooper, Shura Lipovskiy und viele andere singen seine Lieder.
Efim leitet in Kishinev das „Theatre of Yiddish Song“ und ist Solist der Klezmer Alliance (Deutschland- Moldawien-England), mit denen er in Europa mehr als 150 Konzerte gespielt hat.
www.myspace.com/klezmeralliance

 

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Bob Cohen (USA/Ungarn, Fiedel)

Geboren in New York und heute in Budapest lebend begann Bob 1988 mit Feldforschungen unter den Romas in Transsylvanien und entdeckte dabei, dass viele der älteren Bandleader von Roma-Kapellen ein jiddisches Repertoire beherrschten, das sie von Hochzeiten, auf denen sie früher gemeinsam mit jüdischen Musikern spielten, gelernt hatten. Er sammelte diese jiddischen Traditionen in Ungarn, Transsylvanien und Moldawien von älteren Juden und mit ihnen verbundenen Roma und ging später bei verschiedenen Roma-Geigern, wie Ference Arus of Méra, Marton Kordoban of Palatka, und Gheorghe-Ioannei Covaci of Ieud in die Lehre, um transsylvanische Fiddle spielen zu lernen. Bob ist Gründungsmitglied von „Di Naye Kapelye“. www.dinayekapelye.com

 

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Matt Darriau (USA, Flöte/Es-Klarinette/Saxofon)

Saxophonist, Klarinettist, Spezialist für traditionelle Holzblasinstrumente und Komponist, gehört zu den innovativen Protagonisten der New Yorker Musikszene. Sein Background ist das fruchtbare und eklektische Milieu des Third Stream Programms der 80er Jahre am New England Conservatory of Music. Seine langjährige Beschäftigung mit Balkanmusik, Klezmer und keltischer Folkmusik prägte seine künstlerischen Vorstellungen und seine Leidenschaft für die Kreation neuer und ungewöhnlicher Musik. Als Komponist / Musiker arbeitet er mit den „Klezmatics“, dem „Pardox Trio“ (seine Veteran-Balkan-Jazz-Fusion-Group, die bisher 3 CD’s in der Knitting Factory und die jüngste CD „Gambit“ beim ENJA-Label herausgebracht hat), mit „Ballin’ The Jack“ (avantgardistisches Swing-Septett mit 2 CD’s bei KF Records), mit „Disastro Totale“ (mit Yuri Lemeshev von Gogol Bordello), mit dem „Roberto Rodriguez Septet“ (Tzadik), mit „FRANK LONDON’S Klezmer Brass Allstars“ (Piranah), mit dem kürzlich entstandenen „Yusef Lateef Projekt“ sowie dem „Recycled Waltz Orchestra“. Er erhielt verschiedene Preise, so von der NEA, Chamber Music America (2005) und ist ständiger Musiker der New Yorker Downtown Jazzszene.
www.myspace.com/mattdarriau

 

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Rosi Dasch (Deutschland, Gesang/Violine)

absolvierte ihr Violinstudium an der Musikhochschule Köln und erhielt eine private Gesangsausbildung. Die intensive Beschäftigung mit jüdischer Kultur und Musik ließ sie 1987 das Ensemble Pajkele und 1996 das Ensemble Lewone gründen. Mit ihrer jetzigen Duo-Partnerin Katharina Müther (Duo Wajlu) verbindet sie seit Jahren eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Bereits 1998 präsentierte sie das Konzertprogramm „Es iz geven a zumertog“ mit Liedern aus dem Wilnaer Ghetto im Deutschen Bundestag. Zu diesem Thema konzipierte sie eine Ausstellung und drehte mit der Filmemacherin Sabine Friedrichs den Dokumentarfilm „Sage nie, du gehst den letzte Weg“. Sie ist als Dozentin auf verschiedenen Workshops tätig. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehproduktionen und die Mitwirkung an der CD – Produktion „Metropolis Shanghai“ zusammen mit „Brave Old World“ kennzeichnen ihren Werdegang.

2007 feierte das von ihr gegründete „Klezmer - Festival“ in Wuppertal sein 10jähriges Bestehen. Viele Künstlerkolleginnen und Kollegen konnte sie im Laufe der Jahre vorstellen und ein breites Publikum für die Klezmermusik über die Grenzen ihrer Wahlheimat hinaus begeistern. Als weiteren künstlerischen Schwerpunkt widmet sie sich als Kabarettistin u.a. Erika Mann und ihrem Exilkabarett „Die Pfeffermühle“.

www.wajlu.de | www.roswitha-dasch.com

 

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Christian Dawid (Deutschland, Klarinette)

studierte westliche klassische Musik, sammelte verschiedenste stilistische Erfahrungen von A-Capella-Pop bis zu alpiner Blasmusik um sich schließlich auf jiddische Instrumentalmusik zu spezialisieren. Er gilt als einer der heute führenden Klezmerklarinettisten und trat ausgiebig in Ost- und Westeuropa und Nordamerika auf. Er arbeitete mit zahlreichen internationalen Künstlern, darunter Boban Markovic, Frank London, Brave Old World, Socalled, Theodore Bikel, Lorin Sklamberg, Smyrna Trio, Strauss/Warschauer Duo, Shura Lipovsky und DJ Yuriy Gurzhy. Er unterrichtete auf Festivals und Seminaren zwischen Kanada, Russland und Japan, wie z.B. Yiddish Summer Weimar, KlezKanada, Klezfest St. Petersburg, Klezmer Paris, Klezkamp, Klezfest London oder das Jüdische Kulturfestival in Krakow. Unter seinen letzten Aufnahmen finden sich zwei hochgelobte CDs, Budowitz: "Live" und Paul Brody's Sadawi: "For the Moment". Dawid spielt daneben mit Khupe und seinem neuesten, weit beachteten Projekt, der ukrainischen Familien-Kult-Brass-Band Konsonans Retro. Zwischendurch lebt er in Berlin.
www.konsonans.com | www.khupe.de

 

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Sruli Dresdner (USA, Gesang/Klarinette)

ist Klezmermusiker, der sich auf traditionelle Nigunim spezialisiert hat. Er wuchs in einer Chassidischen Umgebung auf, in der durch seine Familie und in der chassidischen Gemeinschaft hunderte von Niggunim kennen lernte. Sruli teilt seine Liebe für diese traditionellen Melodien mit Menschen in aller Welt. So unterrichtete er bisher beim KlezKanada Festival, beim Jewish Festival Krakow und bereits 2002 während der Klezmer Wochen Weimar.
www.sruliandlisa.com

 

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Antal Fekete (Ungarn, Kontra Viola)

Antal, genannt “Puma”, began mit dem Spiel der dreisaitigen transsylvanischen Kontraviola 1973 und gilt heute als einer der bedeutendsten ungarischen Folkmusiker, der bei vielen Gelegenheiten die Palatka band begleitet hat und verschiedene ihrer CD’s veröffentlicht hat. Er ist Mitglied von „Di Naye Kapelye“
www.dinayekapelye.com

 

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Zev Feldman (USA/Israel, Tanz/Tsimbl)

ist sowohl auf dem Gebiet ottomanisch-türkischer Musik als auch jüdischer Musik einer der führenden Wissenschaftler und Interpret des Klezmer-Seiteninstrumentes Tsimbl. Mitte der 1970er Jahre studierte er zusammen mit Andy Statman bei Dave Tarras und wurde so einer der Mitbegründer des Klezmer Revivals. Während dieser Zeit machte er mit seiner LP „Jewish Klezmer Music“ (1979) die Tsimbl in der Klezmermusik wieder bekannt. Heute spielt er u.a. im Ensemble KHEVRISA. Aufgewachsen mit traditionellem aschkenasischen, griechischen und armenischen Tanz erforschte und lehrte er während der 1970er Jahre türkischen Volkstanz. Feldman ist als Lehrer und Performer aschkenasischen Tanzes tätig und leitet Workshops in den USA, Kanada, England, Deutschland und Israel. Zev ist ständiger Gastdozent der Bar-Ilan University (Tel-Aviv) und Forschungsmitglied des Center for Jewish Music Research at the Hebrew University in Jerusalem. Er war Co-Autor des Medimuses Projekts für Modale Musik des Mittelmeerraums im Auftrag der EnChordais School in Thessaloniki. 2004 war er mitverantwortlich für die erfolgreiche Bewerbung der türkischen MEVLEVI DERVISHES für die Ausschreibung der UNESCO zur Bewahrung mündlich überlieferter Kunstwerke im Rahmen des Programms „heritage of humantity“. 2003 kuratierte er die Konzertreihe “The Revival of Klezmer and Yiddish Music in New York” am CUNY Graduate Center. Er war künstlerischer Leiter für Jüdische Musik in der 92nd Street New York City und als Programmdirektor für die Reihen “Music and Dance of the Jewish Wedding” (2004-2007) und "Music of the Mystics"(2005) verantwortlich. Heute unterrichtet er an der Rubin Musikakademie in Jerusalem.

 

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Pesakh Fiszman (USA, Jiddischlehrer)

Das Geschichtenerzählen hat in der jiddischen Sprachgemeinde eine lange Tradition: Pesakh Fiszman, in Argentinien mit Jiddisch als Muttersprache aufgewachsen und heute in New York lebend, ist ein solcher Geschichtenerzähler. Ebenso unterhaltsam wie belehrend erzählt er von wunderwirkenden Rabbis, von Narren und Einfaltspinseln oder vom weisen König Salomon. Dabei hat er die seltene Gabe, seine humorvoll vorgetragenen Geschichten auch Hörern verständlich zu machen, die bis dahin des Jiddischen nicht mächtig waren. Fiszman unterrichtet mit der full-immersion-Methode Jiddische Sprache und Literatur rings um den Globus: ob an der Columbia University, an der Universität Moskau, zum KlezKanada Festival in Montreal oder am Oxford Institut for Yiddish Studies - Fiszman lädt 2008 bereits das sechste mal als Dozent nach Weimar ein, sich mit „der Sprache, die kein Land hat" zu beschäftigen.

 

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Sue Foy (Ungarn, Tanzmeisterin)

ist eine heute in Budapest lebende Tanz Ethnographin, die in den 1980er Jahren in New York die Klezmertänze der älteren jüdischen Emigranten dokumentiert hat. Als Ergänzung zu diesen jiddischen Tänzen unterrichtet sie seit Jahrzehnten ungarischen traditionellen Tanz.

 

 

 

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Susan Ghergus (Moldawien, Klavier)
studierte am Kishinever Musik Konservatorium Klavier und ist heute eine erfahrene Spezialistin für die Begleitung und die Arrangements jüdischer Lieder. Sie beherrscht die klassischen Klaviertechniken auf höchstem Niveau und gilt als Expertin für jüdische Tanzmusik. Diese Kombination macht sie zu einer außergewöhnlichen Musikerin, die Klezmerrhythmen mit den Melodien jiddischer Lieder und einem jüdischen, bessarabischen Flair zu kombinieren weiß.
Susan leitet in Kishinev das „Theatre of Yiddish Song“ und ist Mitglied der Klezmer Alliance (Deutschland - Moldawien -England), mit denen sie in Europa mehr als 150 Konzerte gespielt hat.
www.myspace.com/klezmeralliance

 

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Dorothea Greve (Deutschland, Jiddischlehrerin)

lehrt seit vielen Jahren Jiddisch an der Universität Hamburg und gibt an ausländischen Universitäten Intensivkurse. Darüber hinaus ist sie Sängerin und Rezitatorin im Ensemble KARAHOD und wirkt auch beim Klezmerensemble FREJLECHS mit. Als Mitbegründerin der “Salomo-Birnbaum-Gesellschaft für Jiddisch in Hamburg e. V.” hat sie bei zahlreichen jiddischen/jüdischen Theaterprojekten mitgewirkt und übersetzt jiddische Literatur ins Deutsche, so zum Beispiel Erzählungen des ukrainisch-jiddischen Schriftstellers Alexander Lisen oder das Ghetto- und Lagertagebuch von Mascha Rolnikaite. In Weimar unterrichtet Dorothea Greve in diesem Sommer zum dritten Mal einen Anfänger-Intensivkurs Jiddisch, an dessen Ende Sie Jiddisch sprechen und die hebräischen Schriftzeichen, in denen Jiddisch notiert ist, lesen und schreiben können.

 

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Florin Kordoban (Rumänien, Geiger/Tanzmeister)

Geiger und Frontmann der Palatka Band arbeitet Florin sowohl als Tanzlehrer als auch als Musiker in Konzerten und Jam Sessions. Er ist der Sohn von Marton Kordoban, des Sologeigers der Palatka band. Florin spricht Rumänisch, Ungarisch, Romani und - wenn man ihn drängt – auch ein wenig Englisch.

 

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Gyula Kozma (Ungarn, Kontrabass)

spielt einen dreisaitigen ungarischen Folkbass, der im ältesten Musikstil Transsylvaniens Verwendung findet. Er ist Mitglied von „Di Naye Kapelye“
www.dinayekapelye.com

 

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Tcha Limberger (Belgien, Gesang/Violine)

wurde in eine alte Musikerfamilie geboren, in der jedes Familienmitglied ein Instrument spielte. Sein Großvater war der legendäre Piotto Limberger. Sowohl sein Vater Vivi Limberger, der aus einer Manouch-Familie stammt, als auch seine in Flamen geborene Mutter Lut Bruyneel machten ihn mit ihrer eigenen Kultur vertraut. Als kleiner Junge wollte er Flamenco Sänger werden. Mit 12 Jahren wurde er als Klarinettist Mitglied des Familienensembles, den Piottos. Später tauschte er die Flamenco-Gitarre gegen die Django-Gitarre und lernte unter anderem bei Koen De Cauter and Fapy Lafertin. U.a. durch die Anregungen von Dick Vanderharst and Herman Schamp lernte er Musik zu analysieren und erweiterte dadurch seinen musikalischen Horizont. Im Alter von 17 begann er Geige zu spielen und mit 21 ging er nach Budapest, um bei Horvat Bela klassische Musik und Zigane-Musik zu studieren. Seit seiner Rückkehr nach Belgien spielt er in verschiedenen Orchestern und machte Aufnahmen als freiberuflicher Musiker.
http://www.myspace.com/limbergertcha

 

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Sanne Möricke (Deutschland, Akkordeon)

ist heute eine der gefragtesten Klezmer-Akkordeonistinnen. Sie spielt mit KHUPE (D) und SUKKE (D/NL/GB), unterrichtet u. a. bei KlezKamp (Montreal) und KlezFest (London) und trat mit FRANK LONDON'S KLEZMER BRASS ALLSTARS (USA), Steven Greenman's STEMPENYU'S DREAM (USA), SUSAN WATTS, JOANNE BORTS, MICHAEL ALPERT, VERETSKI PASS und vielen anderen auf.

www.khupe.de

 

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Katharina Müther (Deutschland, Gesang/Akkordeon)

hat sich neben ihrem Musik- und Russischstudium in Freiburg (Abschlußexamen 1981) seit ihrer Kindheit vor allem mit jüdischer Musik auseinandergesetzt. Neben Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie Mitarbeit am Staatstheater Mannheim 1992/93 (Joshua Sobol „Ghetto“) hat sie eine rege Konzert-Tätigkeit im In- und Ausland. Die Künstlerin lebt im Markgräfler Land bei Freiburg. Privatunterricht und Seminare über Jiddische und Sephardische Lieder (Schwerpunkte: Improvisation und Liedgestaltung) runden ihren vielseitigen und anregenden Beruf ab. Seit 2003 wirkt sie als Dozentin beim Yiddish Summer Weimar mit.

www.voice-between-cultures.de

 

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Csaba Novak (Ungarn, Bass)

wurde 1962 im ungarischen Szolnok in einer Musikerfamilie geboren. So war es für ihn selbstverständlich, dass er bereits im Alter von 6 Jahren anfing, Klavier zu spielen. Da sein Vater Kontrabassist war, interessierte er sich frühzeitig für dieses Instrument und begann mit 9 mit Kontrabass-Unterricht. Schon mit 12 war er Mitglied der Band der weltbekannten Rajko School, in der talentierte Romakinder zu professionellen Musikern ausgebildet werden und in der seine generelle und musikalische Ausbildung abschloss. Im Anschluss daran spielte er fast 20 Jahre Roma-Musik in ungarischen Restaurants. Doch er vermisste etwas… Zu diesem Zeitpunkt traf er den Tsimbalisten Kalman Balogh und wurde Mitglied seines renommierten Weltmusik-Ensembles, the Balogh Kálmán Gipsy Cimbalom Band. Seither spielte er mit einer Reihe von bedeutenden ungarischen Musikern. Darüber hinaus ist er heute Mitglied des Palya Bea Quintetts.

http://www.balogh-kalman.fw.hu

 

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Ferenc Pribojszki (Ungarn, Tsimbl)

lernte das Tsiml-Spiel beim transylvanischen Roma-Meister Arpad Toni, einem der letzten Roma, der jüdisches Repertoire bewahrt hat. Ferenc ist ein Mitglied von “Di Naye Kapelye”.
www.dinayekapelye.com

 

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Petar Ralchev (Bulgarien, Akkordeon)

wurde 1961 im Dorf Poibrene im Pazardzhik-Distikt geboren. Mit 5 spielte er seine erste Volksliedmelodie, die von seinem Onkel, einem Amateurmusiker, gehört hatte. Daraufhin meldeten ihn seine Eltern in einer Musikschule an, in der er unter der Anleitung von Kostadin Milarov von der Pike auf die Geheimnisse des Akkordeonspiels erlernte. Später wechselte er in die Klasse von Mihail Mihailov nach Plovdiv. Die in diesen Jahren begründete solide musikalische Basis prägte ihn in seiner Entwicklung zum Musiker. 1977 erhielt er den 1. Preis des Wettbewerbs für junge Musiker in Chirpan und wenig später wurde er in Klingenthal beim internationalen Akkordeonwettbewerb für die Interpretation einer bulgarischen Melodie ausgezeichnet.
Heute arbeitet Petar mit einer Vielzahl prominenter Musiker zusammen. Innerhalb weniger Jahre veröffentlichte er 9 CD’s (sowohl solistisch als auch in verschiedenen Ensembles). Er nahm an Festivals teil, spielte in ganz Bulgarien und trat u.a. in Deutschland, Ungarn, Norwegen, Russland, Österreich und Holland auf. 1991 tourte er mit dem Quintett „Bulgary“ und traditioneller bulgarischer Volksmusik durch die USA.
Petar war Teil von unterschiedlichen musikalischen Projekten und musizierte mit diversen europäischen Musikern, so z. B. mit Stian Karstensen und Jovan Pavlovich aus Norwegen, mit Monique Lansdrop aus Holland, mit Kornel Horvath und Kalman Balogh aus Ungarn, mit Enver Izmailov aus der Ukraine oder den bulgarischen Musikern Milcho Leviev und Teodosii Spasov.
Petar Ralchev auf YouTube: www.youtube.com/watch?v=QJuzLjZghJM&feature=related

 

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Stas Rayko (Ukraine/Deutschland, Violine)

stammt aus der Ukraine, aus dem Land, das vor 100 Jahren als die Wiege der Klezmermusik galt. Mit seinen Projekten "Kharkow Klezmer Band" und "Kedem" nahm er an verschiedenen Festivals in ganz Europa, von Kiev bis London (Klezfest in London, "Donafest", Kalaka Folk festival, "SKIF Festival", "Jewish festival in Krakov", "Jüdisches Festival in Fürth", "X-block Barbican Festival", "Helsinki KLezmer Festival", "Altonale", "Klezmerwelten") teil. Er lehrte mehrere Jahre als Dozent beim "Klezfest in St Petersburg" und war bisher Dozent beim "Klezfest in Kiev", "Kharkov Klezmer Teg" "Klez Kanada", "Klezmerseminar Wien" und beim Yiddish Summer Weimar. Seit 2003 lebt er in Deutschland.

 

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Adrian Recean (Frankreich, Klarinette)

begann mit 12 Jahren in seinem Heimatland Moldawien damit, Klarinette zu lernen. 1999 stellte er beim Internationalen Klarinettentreffen im bretonischen Ort Glomel (Frankreich) zusammen mit dem Tsimblspieler Alex Ciobanu ein Programm mit moldawischer Musik vor und entdeckte viele neue Facetten des Klarinettenspiels aus der ganzen Welt. Danach schrieb er sich im National-Konservatorium von Boulogne-Bilancourt ein. In der Klasse von Jean-Max Dussert entwickelte Adrian dank äußerst reichhaltiger und anspruchsvoller Kurse in Kammer- und Orchestermusik, Harmonielehre und Musikanalyse sein Klarinettespiel weiter. Heute lebt Adrian in Paris und präsentiert regelmäßig auf Weltmusik-Festivals und Konzerten die Musik Osteuropas.

 

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Mark Rubin (USA, Kontrabass, Tuba)

Marks Eltern, beide Mitglieder einer Blaskapelle an der University of Arizona, förderten von Anfang an die Verbindung ihres Sohnes zum Judentum sowie seinen ausgefallenen musikalischen Geschmack. Multitalent und Vollblutmusiker Rubin gilt in Amerika als einer der vielseitig verwendbarsten Musiker, der die unterschiedlichsten Stile und musikalischen Traditionen adaptieren kann. Er war Gründungsmitglied der amerikanischen Folkpioniere „The Bad Livers“ sowie begehrter Bandmusiker innerhalb der texanischen honky tonk und ethnic dance hall Szene. Er produzierte diverse Filmmusiken, schreibt regelmäßig für Zeitschriften, moderiert seit fast 10 Jahren ein populäres Spätprogramm fürs Radio in Austin und produzierte Dutzende von amerikanischen Folkmusic CD’S, wie zum Beispiel das Grammy nominierte „Corason de Piedra“ für die Tex-Mex Akkordeonlegende Santiago Jimenez, Jr. Er erhielt kürzlich den „Noble Grand“ seiner lokalen „Odd Fellows Lodge“.
Mark ist ein erfahrener Klezmer Bassist und Tubist, der beinahe mit jedem bekannten Namen innerhalb der modernen jüdischen Musikszene gespielt hat. Er ist Mitglied von „Frank Londons Brass Allstars“ und “Henry Sapoznik & the Youngers of Zion”, unterrichtet bei Klezmer Festivals in aller Welt, u.a. beim KlezKamp New York, dem jewish Festival Krakau oder dem KlezFest London.
Berühmt als Geschichtenerzähler und Meister der Übertreibung hält er derzeit den Titel des „Besten Parodisten von Pete Sokolow“ im amerikanischen Südwesten.

www.markrubin.com

 

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Fabian Schnedler (Deutschland, Gesang)

lernte Gesang bei Andrea Hofmann und Jessica Ryder und steht seit über zehn Jahren als jiddischer Sänger auf der Bühne. Schnedler studierte Jiddistik an der Uni Trier sowie Literaturwissenschaft und Musikethnologie an der FU Berlin (M.A.). Er arbeitete als Schauspieler und Sänger u.a. in Robert Wilsons “Saints & Singing” (Schaubühne Berlin). Er ist Sänger und Poykspieler der Berliner Klezmertanzband Tants in Gartn Eydn sowie Mitbegründer und Sänger des Duos Schikker wi Lot. Als Songwriter, Sänger und Gitarrist betätigt er sich in seinem „New Yiddish Pop-Music“-Projekt Fayvish. Er arbeitet als Musiker und Gesangslehrer in Berlin.

www.myspace.com/fayvish

 

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Guy Schalom (Großbritannien, Schlagzeug)

Vom fROOTS Magazin als „einer der vielseitigsten und interessantesten Schlagzeuger im heutigen England“ beschrieben, arbeitet Guy als Percussionist, Tänzer und unabhängiger Produzent und trat bisher in Europa, dem mittleren Osten und Nordamerika auf. Mit einem Abschluss für Populärmusik und Recording ist er in der jüdischen Musikszene einer der gefragtesten Klezmerschlagzeuger Europas und auch in der Weltmusikszene gut bekannt. Sein voller Tourneekalender umfasst Auftritte mit Frank London, The Klezmatics, Josh "SoCalled" Dolgin, Michael Alpert, Susan Watts and David Krakauer. Guy ist Gründungsmitglied der paneuropäischen Band „Klezmer Alliance“ und der ukrainischen Brassband „Konsonans Retro“, die den Berliner Klarinettisten Christian Dawid featured. Darüber hinaus musiziert Guy im Duo als „Schalom-Bakhshayesh” Musik und Tanz sind für Guy eng verbunden. So arbeitet er regelmäßig mit arabischen Tänzern in der Absicht, Choreographien und Improvisationen zu verbinden. Er ist co-artistic director der ägyptischen Tanz- und Musikkompanie “Raqs Wa Musica Al Masraya Ltd”, die die künstlerische und theatralische Seite ägyptischer Musik und Raqs Sharqi vorstellt.
www.guyschalom.com

 

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Jake Shulman-Ment (USA, Violine)
gilt innerhalb der jüngeren Generation der Klezmer- und osteuropäischen Folkmusikszene als einer der Protagonisten. Seit er 14 ist spielte er und machte Aufnahmen mit Gruppen wie Romashka, MetróFolk, den Klezminors, dem Village Klezmer Quintet und Art Bailey’s Orkestra Popilar. Er musizierte u.a. gemeinsam mit Koryphäen wie David Krakauer, Frank London, Duncan Sheik, Alicia Svigals, Deborah Strauss, Jeff Warschauer, Adrienne Cooper, Margot Leverett and the Klezmer Mountain Boys, Fleytmuzik, Életfa Hungarian Folk Band. Er schrieb Theatermusik, so zum Beispiel für die Great-Small-Works-Shows der Regisseurin Jenny Romain. Er ist Mitbegründer und ständiger Musiker der jeden Monat in Manhattan veranstalteten Yiddish Dance Party „Tantshoyz”. Sein breites Repertoire umfasst Klezmer, Klassik, rumänische, ungarische, griechische und Roma-Musik. Als begeisterter Reisender hat Jake ungarische, rumänische und griechische Volksmusik gesammelt, studiert und aufgeführt. Er lebt in Brooklyn, New York.
www.myspace.com/jakeshulmanment

 

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Adam Stinga (Moldawien, Trompete)

wurde 1962 im Dorf Zirnesti im Cahul Distrikt geboren. 1985 schloss er sein Studiem am Institute for Arts “Gavriil Muzicescu” in Kishinev ab. Seither arbeitete er mit vielen Orchestern wie den “Lautarii”, “Busuioc Moldovenesc”, “Mugurel”, “Joc” zusammen und spielte u.a. in Italien, Deutschland, Frankreich, Irland, Finnland, der Schweiz, und Lateinamerika. Er hat zwei CD’s eingespielt.
http://youtube.com/watch?v=87lPBuyYHAc&feature=related

 

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